Dreiländertagung

Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Analytische Psychologie (DGAP, ÖGAP, SGAP)
1. – 4. September 2011, Bildungszentrum 21, Basel/Schweiz
50 Jahre nach Jung : Wie kann sich die Jungsche Theorie im Licht neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse weiter entwickeln?

ABSTRACTS zu den Beiträgen

Ursula Wirtz

Vom Tun und vom Lassen – Die Komplementarität von Präsenz und Reflexion als therapeutische Kunst.

Dr.phil Ursula Wirtz, Promovierte in Philosophie und Germanistik, Uni München, Lic.phil, klinische und anthropologische Psychologie, Uni Zürich. Private Praxis in Zürich, Dozentin, Lehranalytikerin, Supervisorin ISAP Zürich, Internationale Lehr- und Ausbildungstätigkeit, Gastprofessur, Publikationen zu Themen der Psychotraumatologie, Ethik und Spiritualität.

Christian Roesler

Empirisch gut bestätigt – Der Forschungsstand zur Analytischen Psychologie C. G. Jungs

Gerhard Burda

Wissenschaft und Psyche – Mentale, materiale und mediale Formate

Mag. Dr. Gerhard Burda (Wien), seit 2005 Vorsitzender der ÖGAP, Lehranalytiker. Zuletzt erschienen: Ethik. Raum-Gesetz-Begehren (2008), Religion und Differenz. Derrida-Lacan (2008), Seelenpolitik. Über die Seele und andere Selbst-Differenzen (2009), Mediales Denken. Eine Phänomediologie (2010), Passagen ins Sein. Eine Ontomediologie (Okt. 2011).

Günter Langwieler

„Esse in anima“: Jung’s erkenntnistheoretische Position zwischen Wissenschaft und Esoterik

Dr. med. Dipl. Psych. Günter Langwieler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Analytische Weiterbildung am C.G. Jung Institut Berlin bzw. Institut für Psychotherapie Berlin, dort auch Mitglied und Dozent, Mitglied DGAP und IAAP, Vorsitzender der C.G. Jung Gesellschaft Berlin.

Publikationen zu Jungs Werken der 30er Jahre („Zarathustra-Seminar“, „Wotan“, „Archetypen des kollektiven Unbewussten“), zum Archetypen des (germanischen) Barbaren im Kontext des europäischen Bar - baren-Diskurses, zum Antisemitismus-Vorwurf gegen Jung, zu Jungs Position zum Zionismus, zum Roten Buch.

Elisabeth Grözinger

«Sind Neurone realer als Gedanken?» – Überlegungen der Schriftstellerin Siri Hustvedt, reflektiert und diskutiert für unseren psychotherapeutischen Kontext

Dr. E. Grözinger, Theologin, Germanistin, Dipl. Analyt. Psychotherapeutin, Dozentin in theologischem NDS der Univ. Basel und am C.G. Jung-Institut Zürich, verschiedene Lehraufträge, seit 2003 in eigener Praxis in Dornach, Publikation z.B.: Der Tutzinger Gedichtkreis von Marie Luise Kaschnitz - ein poetisches Mandala, Analyt. Psych. 2005/4.

Stephan Alder

Gruppenanalyse in der Tradition von Foulkes und Bion und der Beitrag der Analytischen Psychologie. Ist eine Aussöhnung mit dem Kollektiven möglich?

Dr. Stephan Alder, Jg.1958. Studium Medizin in Leipzig, Facharztweiterbildung für Neurologie und Psychiatrie in Brandenburg, Ausbildung zum Therapeuten für Katathym imaginative Psychotherapie, Psychoanalyseausbildung im C.G. Jung-Institut Berlin und im Institut für Psychotherapie Berlin e.V.

Psychoanalytiker DGAP-IAAP, DGPT, Gruppenanalytiker (DAGG-AG), Facharzt für Neurologie und Psychiatrie-Psychotherapie, Psychoanalyse; Dozent und Gruppenlehranalytiker Berliner Institut für Gruppenanalyse, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses des Berliner Gruppenanalytischen Instituts, Dozent IfP/C.G.Jung-Institut-Berlin, Vorstand DGAP.

Seit 2000 Mitglied der Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg, davon 4 Jahre Mit - glied des Vorstands. Stv Vorsitzender des Aufsichtsausschusses der Ärzteversorgung Brandenburg. Leiter der Prüfungskommissionen Psychotherapie und Psychoanalyse der Landesärztekammer Brandenburg.

Regina Renn

Wenn Analyse krank macht

Regina Renn, Psychoanalytikerin in Privater Praxis. Zweites Staatsexamen in Biologie. Lehrauftrag im Undergraduate Programm an der Clark University, USA, in den Fächern Ökologie und Verhalten. Diplom am C. G. Jung Institut Zürich. Vorträge und Seminare in der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Spiritualität und Umgang mit den Träumen. Arbeit mit Opfern von Krieg und Gewalt im Auftrag von Refugio Stuttgart.

Elisabeth Schörry-Volk

Von Jungs symbolischer Einstellung zum intersubjektiven Raum in der analytischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Elisabeth Schörry-Volk, Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin in Schwäbisch Gmünd in eigener Praxis seit 2000. Gremienarbeit im Prüfungsausschuss und Vorstand des C.G.Jung-Instituts Stuttgart. Dort Dozentin seit 2003 mit den Schwerpunkten Entwicklungspsychologie, ADHS, Übertragung-Gegenübertragung. Mitinitiatorin der Diskussionsrunde „Am Puls der Zeit“. Mitorganisatorin einer regelmäßigen Filmreihe im C.G.Jung-Institut Stuttgart. Seit 2008 Supervisorin am C.G.Jung-Institut Stuttgart sowie an der Akademie für Psychotherapie in Erfurt. 2. stellvertretende Vorsitzende der DGAP seit 2009. Mitgliedschaft in der VAKJP.

Doris Lier

Die Analytische Psychologie – ein Auslaufmodell? Nachdenken über die Zeitgemässheit der Analytischen Psychologie

Doris Lier, Lic. phil., dipl.analyt. Psychologin, Psychotherapeutin SPV. Seit 1988 eigene Praxis in Zürich.

Jens Preil

Konzeptionelle Forschung in der Analytischen Psychologie – Kandidatengruppe

Christian Roesler

„Im Hain des Apollon akademos“ – Warum die Analytische Psychologie an die Universitäten zurückkehren muß Erfahrungen mit und Planungen für Lehre in Analytischer Psychologie an Universitäten